Ein alltägliches Problem: Diskrete Probenabgabe im Praxisalltag

Stellen Sie sich folgende Szene vor: Ein Patient kommt zur Untersuchung in Ihre Praxis. Er erhält einen Becher zur Urinabgabe – und muss ihn anschließend durch das Wartezimmer tragen oder an der Rezeption abgeben. Nicht selten entsteht dabei eine unangenehme, peinliche Situation – für Patient:innen wie für das Personal.

In vielen medizinischen Einrichtungen ist genau das Alltag. Dabei geht es nicht nur um Schamgefühle, sondern auch um organisatorische und hygienische Herausforderungen. Sensible Proben wie Urin oder Stuhl benötigen eine klare, sichere und diskrete Übergabelösung – ohne unnötige Wege, Zwischenlagerungen oder Störungen im Ablauf.

Patienten-WC mit Labordurchreiche barrierefrei

Ein Patienten-WC mit LaboLite® Labordurchreiche barrierefrei

Die einfache, hygienische Lösung: Die Labordurchreiche

Eine Labordurchreiche bietet genau diese Lösung: ein fest in die Wand eingebautes Übergabeelement, das zwei Räume funktional verbindet, ohne sie physisch zu öffnen. Meist befindet sich die eine Seite der Durchreiche in einem WC oder Probenabgaberaum, die andere im Labor oder Arbeitsbereich des Fachpersonals.

Was passiert? Die Patientin gibt die Probe im WC ab – und stellt sie in die Durchreiche. Das medizinische Personal kann sie später von der anderen Seite entnehmen – ohne Sichtkontakt, ohne Begegnung, ohne Zeitverlust.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Diskretion für Patient:innen
  • Hygiene durch kontaktfreie Übergabe
  • Effizienz durch kurze Wege und klare Prozesse
  • Raumstruktur ohne bauliche Mehrkosten

Die Durchreiche wird so zu einem stillen Helfer im Praxisalltag – kaum sichtbar, aber enorm wirksam.

Wo sie zum Einsatz kommt – Beispiele aus der Praxis

Die Einsatzmöglichkeiten sind weitreichend und längst nicht auf Hausarztpraxen beschränkt. Immer häufiger findet man Labordurchreichen in:

  • Facharztpraxen, z. B. in der Urologie, Gynäkologie, Inneren Medizin oder Infektiologie
  • MVZs und Gesundheitszentren mit integriertem Labormanagement
  • Reha- und Klinikbereichen, insbesondere mit internem Diagnostiklabor
  • Betriebsmedizinischen Diensten in großen Industrieunternehmen
  • Forensischen oder suchtmedizinischen Einrichtungen, etwa bei Abstinenzkontrollen

Ein Beispiel aus der Praxis: In einem Industrieunternehmen mit über 3.000 Mitarbeitenden wird die Labordurchreiche zwischen ärztlichem Untersuchungszimmer und WC-Bereich genutzt – für Einstellungsuntersuchungen, Routinekontrollen oder arbeitsmedizinische Vorsorgen. Die Übergabe funktioniert schnell, hygienisch und ohne unnötige Wege oder Kontaktflächen.

Fallbeispiel: Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)

Fallbeispiel: Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)

Die Erweiterung eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) zeigt, wie durchdachtes Projektmanagement den Ausbau einer Praxis erfolgreich realisiert.

Fallbeispiel: Frauenarztpraxis

Fallbeispiel: Gynäkologische Facharztpraxis

Die neu errichtete gynäkologische Praxis in Leipzig wurde von Anfang an mit besonderem Augenmerk auf Praxisorganisation und hohen Hygienestandards geplant. Ein zentraler Bestandteil der Planung war die Integration der LaboLite®-Labordurchreiche.

Fazit: Kleine Maßnahme, große Wirkung

Die Labordurchreiche ist ein kleines Detail in der Praxisplanung – aber mit enormem Nutzen. Sie sorgt für mehr Diskretion, mehr Hygiene und mehr Effizienz, ganz ohne komplizierte Technik. Für viele moderne Praxen ist sie deshalb heute Standard – nicht nur in der Planung, sondern auch im Umbau bestehender Strukturen.

Sie denken über eine sinnvolle Verbesserung Ihres Probenhandlings nach? Dann lohnt sich der Blick auf LaboLite® – den Spezialisten für modulare, praxisgerechte Labordurchreichen.